BevorstehendHundekongress 08. & 09.2.2020

Event Info: +43 676 5356256

Verfügbare Plätze Preis (each) Anzahl*
Ticket für Samstag & Sonntag Zeige Einzelheiten + €195,00 (EUR)
Gruppenticket für Sa. & So. Zeige Einzelheiten + €180,00 (EUR)
Ticket für Samstag Zeige Einzelheiten + €125,00 (EUR)
Ticket für Sonntag Zeige Einzelheiten + €125,00 (EUR)

* Bitte beachten Sie, dass pro Reservierung maximal 30 Plätze gebucht werden können.


Upcoming Date(s) and Time(s)

  • Hundekongress 2020
    Samstag, 8. Februar 2020 - Sonntag, 9. Februar 2020
    9:30 - 17:30
    - Der 8. Hundekongress von event4dogs e.V.

8. Hundekongress 08. & 09.02.2020

DIE Veranstaltung rund um den Hund – für Hundebesitzer, -freunde und -trainer:

Bereits zum 8. Mal in Folge findet der jährliche Hundekongress in Biedermannsdorf statt – auch diesmal werden spannende Vorträge der modernen Hundeverhaltensforschung geboten. Wie auch in den vergangenen Jahren ist es unser Anliegen neue Gesichtspunkte in der Hundehaltung bzw. Ausbildung zu beleuchten.

Vorträge 2020

Ines Scheurer-Dinger
Stillstand und Vollgas - Mit dem Vorstehhund den Alltag meistern
Scheurer-Dinger Ines

Vita:
Unter dem Namen Hunting Noses arbeitet Ines Scheuer-Dinger seit fast 10 Jahren mit Menschen und ihren jagdlich motivierten Vierbeinern und ist als Dozentin und Referentin in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.
Als Pädagogin und Soziologin interessiert sie nicht nur die Mensch-Hund Beziehung, sondern auch wie sie die Menschen optimal zum Training motivieren kann.
Sie hat ihre Ausbildung zum „international Dogtrainer“ bei Sheila Harper (UK) absolviert, ist Mitglied im CumCane Trainernetzwerk (Dr. Ute Blaschke-Berthold und Dieter Degen) und hat zahlreiche Weiterbildungen im In- und Ausland besucht.
Als Jägerin und  Waldpädagogin ist es ihr zudem wichtig die Begeisterung für Wald und Wild zu vermitteln sowie eine Wertschätzung für unsere Natur.
Ines Scheuer-Dinger hat zahlreiche Fachartikel sowie die Bücher „Abgeleint, entspannt ohne Leine unterwegs“ (Cadmos Verlag, 2016) sowie „Leben mit Jagdhund“ (Cadmos Verlag, 2018) veröffentlicht.

Kurzbeschreibung:
Vorstehhunde sind schnell wie Raketen und ihr Radius ist oftmals weitaus größer als uns lieb ist. Sie wurden jahrhundertelang darauf selektiert effektiv und schnell auf der Jagd vor dem Schuss große Flächen nach Federwild abzusuchen. Die Bedürfnisse dieses Hundetyps lassen sich nicht immer leicht in den Alltag eines Familienhundes und unsere Umwelt integrieren. Auch was das Training mit diesem Hundetyp angeht, gibt es einiges zu beachten.
Wie das Zusammenleben mit Setter, Pointer, Vizsla, Weimaraner und Co für alle Beteiligten möglichst Stressfrei ablaufen kann und wo die Grenzen und Probleme liegen können zeigt Ihnen in diesem Vortrag Ines Scheuer-Dinger. 

Dr. Stefan Gronostay
1) Bißprävention bei Familien- und Gesellschaftshunden
2) Der Mehrhundehaushalt - Grundlagen zum harmonischen Zusammenleben mit mehreren Hunden

Vita:

Dr. med. vet. Stephan Gronostay arbeitet seit 2001 ausschließlich als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt mit Hunden, Katzen, Kaninchen und Papageien. 2003 erwarb er die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ der Landestierärztekammer Hessen (Deutschland) und 2015 das Diplom „C.E.A.V. Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“ im Rahmen eines Aufbaustudiums an der Ecole Nationale Vétérinaire d’Alfort (Paris).
Er ist Drei-Sterne-Top der Tierakademie Scheuerhof und hat die Weiterbildung „Trainingsspezialist Hund“ abgeschlossen.
Von 2001 bis 2015 war Dr. Stephan Gronostay Mitinhaber einer verhaltenstherapeutischen, tierärztlichen Gemeinschaftspraxis und ihrer angegliederten Hundeschule „Sicher auf 4 Pfoten“ in Offenbach am Main (Tätigkeitsschwerpunkte: Therapie und Training von Tieren mit Problemverhalten, Ausbildung von Familienhunden, Freizeitsportangebote für Hund und Mensch: Agility, Dog Dance, Dummytraining). Zusätzlich führte er als Sachverständiger für das Land Hessen Wesenstests bei Hunden durch.
Seit 2015 betreut er in eigener verhaltenstherapeutischer Praxis in La Madeleine (Frankreich) Hunde, Katzen und andere Tiere, die aufgrund ihres Aggressionsverhaltens, ihrer Angst, ihrer Erregbarkeit oder ihres Jagdverhaltens besondere Anforderungen stellen. Dr. Stephan Gronostay arbeitet in erster Linie auf dem Weg der positiven Verstärkung von erwünschtem Verhalten. Sein Anliegen ist das (Wieder-)finden eines gemeinsamen, positiven Lebenswegs von Tier und Mensch.
Darüber hinaus referiert er über tierverhaltenstherapeutische Themen für Tierärzte, Hundetrainer und –halter in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich
Dr. Vét. Stephan Gronostay
C.E.A.V. „Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“

Kurzbeschreibung:

Teil 1: Bißprävention bei Familien- und Gesellschaftshunden

Aggressives Verhalten gehört zum normalen Verhaltensrepertoire des Hundes. Es ist eine von mehreren Verhaltensstrategien, die er durchaus auch gegenüber dem Menschen anwendet, um im Falle eines Konfliktes eine als bedrohlich empfundene Person in Distanz zu bringen.
Allerdings ist aggressives Verhalten für Menschen, und insbesondere für Kinder, gefährlich und deshalb insbesondere beim Familien- und Begleithund unerwünscht. Beißvorfälle innerhalb der Familie und derem direkten sozialen Umfeld beeinträchtigen das Vertrauensverhältnis zum Hund nachhaltig und führen nicht selten zu seiner Abgabe ins Tierheim.
Aus diesem Grund ist es während der gesamten Verhaltensentwicklung und Ausbildung des Familienhundes wichtig, potentielle Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Gleichzeitig sollten nicht aggressive Verhaltensstrategien gefördert werden, mit denen der Hund auf die nicht immer vermeidbaren, bedrohlich wirkenden Situationen im Zusammenleben mit Menschen reagiert.
Der Hundehalter als Laie und Tierfreund ist sich nicht immer darüber bewusst, welche Interaktionen mit dem Hund potentiell kritisch und konfliktträchtig sein können. Hier spielen der Hundetrainer und der Tierarzt eine wesentliche Rolle als Begleiter und Coach. Ihre Ratschläge zu sinnvollem Management und tierfreundlichem, auf positiver Verstärkung basierendem Training können problematische Situationen frühzeitig entschärfen.
Dieser Vortrag richtet sich an Hundetrainer und Tierärzte, die Mensch-Hunde-Teams vorbeugend begleiten, sowie an interessierte Hundebesitzer, die durch besseres Verständnis ihres Hundes potentielle Konfliktsituationen im Vorfeld erkennen und positiv verändern möchten.

Anhand von Fall- und Trainingsbeispielen veranschaulicht Dr. Stephan Gronostay mögliche Vorbeugungsmaßnahmen:

– Herstellen und Sichern von Wohlbefinden, einer positiven Beziehung sowie klaren Kommunikation als Basis für ein harmonisches Zusammenleben
– Training freundlicher und nicht aggressiver Verhaltensstrategien in Konfliktsituationen
– Management und Entschärfung potentieller Konfliktsituationen im Alltag
– Angemessene Reaktion auf eventuelles Drohverhalten zur Vermeidung einer Eskalation

Respektvoller Umgang des Menschen mit dem Hund als sensibles Lebewesen:  Worauf sollte der Mensch achten, damit erlernte, freundliche Verhalten dem Hund nützen und aggressives Verhalten für ihn wirklich unnötig wird?

Teil 2: Der Mehrhundehaushalt – Grundlagen zum harmonischen Zusammenleben mit mehreren Hunden

In häuslicher Gemeinschaft zusammenlebende Hunde teilen sich einen mehr oder weniger begrenzten Lebensraum. In den meisten Fällen sind sie weder verwandt, noch haben sie sich ihre Mitbewohner ausgesucht. Zusätzlich unterscheiden sie sich in der Regel durch ihr Alter, die körperliche Fitness, das Bedürfnis nach Ruhe, Aktivität, sozialer Nähe oder Spiel, ihre bevorzugte Art zu spielen und ihr Interesse an den vorhandenen Ressourcen. Bei begrenztem Raumangebot und unterschiedlichen Motivationen sind auch bei sozial sehr anpassungsfähigen Lebewesen Konflikte vorprogrammiert.
Da die soziale Organisation dieser Gemeinschaft stark von den Lebensbedingungen abhängt, die der Mensch bietet, nimmt dieser eine Schlüsselrolle ein. Er hat die Verantwortung durch vorausschauendes Beobachten, freundliches und souveränes Handeln, ein gutes Management und individuell angepasstes Training freundschaftliche und positive Beziehungen zwischen den Hunden zu fördern sowie entstehende Konflikte rechtzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

In diesem Vortrag wird Dr. Stephan Gronostay erläutern:

– Welche biologischen Grundlagen der Haushund für ein Zusammenleben in begrenztem Raum mitbringt.
– Wie der Lebensraum sinnvoll gestaltet werden kann.
– Welche Managementmaßnahmen empfehlenswert sind.
– Wie individuell angepasste Rituale das Zusammenleben strukturieren können.
– Wie man diese mit mehreren Hunden gleichzeitig auf der Basis von positiver Verstärkung üben kann
– Welche grundlegenden Übungen die Hunde sicher beherrschen sollten.
– Wie das Training mit mehreren Hunden aussehen kann und wie sie damit lernen, in potentiellen Konfliktsituationen entspannt zu bleiben.
– Wie Spaziergänge mit mehreren Hunden sinnvoll geplant und organisiert werden können.
– Wie sich problematisches Verhalten steuern lässt und kritische Situationen gemeistert werden können.

Michael Uhlig
Gewaltfreier Umgang mit Mensch und Tier -
Ein spannender Perspektivwechsel vom Hund zum Mensch

Vita: 
Michael Uhlig, geboren 1966 in Wiesbaden, studierte Informatik und arbeitete in unterschiedlichen Bereichen und Rollen in der IT. Seit 2008 war er zunächst als Hundetrainer in einer Hundeschule in Wiesbaden aktiv. Ab 2012 arbeitete er als Inhaber einer Hundeschule in Wiesbaden, die er 2015 um eine Hundetagesstätte erweiterte. Weitere Meilensteine im aktiven Hundetraining waren der Erwerb des Zertifikats als Hundeerzieher und Verhaltensberater IHK|BHV, die Zusatzqualifikation in TelligtonTouch und eine umfangreiche Ausbildung im Clickertraining, aufgrund dessen er 2017 in den Kreis der TOP Trainer der Tierakademie Scheuerhof aufgenommen wurde.
Er ist anerkannter Praxisbetrieb für die IHK-Zertifizierung und die Trainerausbildung der Tierakademie Scheuerhof sowie Prüfer für den BHV-Hundeführerschein.
Neben dem Tiertraining absolvierte er eine intensive Ausbildung in der Gewaltfreien Kommunikation und ist seit 2019 anerkannter Trainer und Mitglied des Vorstandes im Fachverband Gewaltfreie Kommunikation.
Die Elemente Empathie, Achtsamkeit und Kooperation finden sich in der Gewaltfreien Kommunikation sowie im modernen Tiertraining wieder. Die sich daraus ergebenden Synergieeffekte wendet Michael Uhlig im Tiertraining erfolgreich an.
Diese Gemeinsamkeiten beleuchtet und diskutiert er in seinen Vorträgen und Seminaren

Kurzbeschreibung:

Ein spannender Perspektivwechsel vom Hund zum Mensch.
Ich habe schon oft den Satz gehört: „Ich trainiere gerne mit den Hunden, aber die Menschen kapieren es nicht!“ Wie würde es Ihnen gefallen, wenn der Umgang mit dem Menschen ebenso einfach wäre, wie der mit dem Hund?
Wir befinden uns mit so vielem in einer Beziehung: mit unseren Tieren, Kunden, Mitarbeitern, Kollegen und und und… Oft wirkt die Beziehung zum Tier einfach und vertraut, der Kontakt mit anderen Menschen jedoch erscheint schwierig.
Es werden Parallelen vom Training der Tiere zur Kommunikation mit Menschen gezogen. Durch diesen Vortrag lernen Sie einen anderen Weg der Kommunikation mit neuen Handlungsmöglichkeiten kennen.
Denken Sie einmal an folgende Situationen:
– Der Hund arbeitet gut mit, aber der Mensch kann Ihre Trainingstipps nicht annehmen und umsetzen.
– Die Menschen üben mit ihrem Hund nur in der Hundeschule und nicht zu Hause.
– Kunden, die schon 10 Hunde hatten und alles besser können als Sie.

Die gewaltfreie Kommunikation hilft dabei
– sich in solchen Situationen ehrlich, klar und respektvoll auszudrücken
– die Kundenbindung zu steigern.
– das Training für Menschen und Tiere durch Kooperation noch effizienter zu gestalten.

Das kooperative Miteinander, in dem Konflikte gelöst, alle Beteiligten respektiert und wahrgenommen werden, ist hier ein zentraler Aspekt. Dabei werden sie wichtige Elemente der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg kennenlernen:
– Eine Situation ohne Vorwürfe anzusprechen.
– Dem anderen Verständnis entgegen zu bringen, auch wenn Sie anderer Meinung sind.
– Kritik, Vorwürfe und Angriffe hören, ohne sie persönlich zu nehmen.
– Sich für eigene Anliegen einsetzen, ohne Recht haben zu wollen.
– Mit klaren Bitten Ihre Ziele und Werte formulieren.
– Einfühlsam mit sich selbst und anderen Menschen umzugehen.
Dieser Perspektivwechsel wird zu erstaunlichen Einsichten führen!
Wem es gelingt, diese Form der Kommunikation als innere Haltung zu übernehmen, wird feststellen, wie bereichernd der gewaltfreie Umgang mit Mensch und Tier für alle Beteiligten ist.

Carmen Heritier
Gesundheitserhaltende Übungen einfach einzubauen in jedes Hundetraining

Vita:
Carmen Heritier befasst sich spätestens seit 2011 mit gesundheitserhaltendem bzw. -förderndem Training für Hunde, denn dort wirkte sich die Hüftgelenkdysplasie Ihres ersten HUndes Lou auf dessen Lebensqualität aus.
Da es damals noch so gut wie keinerlei Informationen zu gezieltem Muskeltraining für Hunde gab, wurde Carmen selbst aktiv, bildete sich fort und gab ihr Wissen dann in Ihrem ersten Buch „Gymnastricks“ (Kynos-Verlag, 2013) weiter.
Carmen ist durch Kay Laurence (GB) ausgebildete Clickertrainerin, Canine Fitness Trainer, Mantrailingtrainerin, internationale Dogdance-Richterin und hat an der Uni Durham den Kurs Animal Behaviour belegt. Sie referiert und recherchiert u. A. für Dog-Ibox, ATM, das Schweizer Hundemagazin und Working Dog.
Mit Ihrer Familie und 2 Beagles wohnt sie in Friedrichshafen am Bodensee.

Kurzbeschreibung:
Die Gesundheit unserer Hunde liegt uns allen am Herzen, doch im Alltag mit den Kunden und Ihren Hunden ist unserer Fokus oft ein ganz anderer. In diesem Vortrag wird es jedoch genau darum gehen, wie man mit kleinen Veränderungen im Trainingsalltag die Hunde länger fit halten kann. Das Ganze geschieht mit fröhlichen Gymnastricks, die nebenbei noch viele weitere positive Effekte mit sich bringen.
Nach dem anschaulichen Vortrag werden Sie gleich in der Lage sein, diese in ihr Training einzubauen, denn sowohl Welpen, Junghunde als auch Senioren oder Sporthunde profitieren hiervon.

Dr. Karin Dohrmann
Aus der Geschichte lernen – Von antikem Wissen um den Hund profitieren
(c)HR Archivnr: 12hr0645_04 / 01.06.2012 / Tag des Hundes, Interview, Karin Dohrmann mit spanischen Windhunden, Rasse: Galgo, braun "Chocolino", weiß-schwarz "Goya" und einem Mix "Monja" ___ [ Copyright / All Rights Reserved by Photography Peter Hinz-Rosin, S u d e t e n s t r. 106, D-85567 G r a f i n g/ M u c/G e r m a n y FON: (49) 8092/84310 FAX: (49) 8092/708 501 ___ NUTZUNG NUR GEGEN HONORAR, NAMENSNENNUNG, BELEGEXEMPLAR WIRD VERLANGT WERK NACH §2 URHG. ] ___ [ Von den abgebildeten Personen liegt KEIN / NO MODELRELEASE vor, der Nutzer ist verpflichtet auf die Einhaltung der Rechte von Dritten zu achten. Die Daten duerfen ohne schriftliches Einverstaendnis des Urhebers nicht an Dritte weitergegeben werden. ]

Vita:
Dr. Karin Dohrmann ist promovierte Ägyptologin und hat mehrere Jahre im öffentlichen Kunstbetrieb gearbeitet. Nun lebt und arbeitet sie in Steinhöring bei München und bietet mit ihrem Internet-Portal ars canis Kunst und Kultur rund um den Hund an.
Als Autorin veröffentlicht sie Artikel zur Entwicklungs- und Kulturgeschichte der Hunde. Für ihr aktuelles Buch „Kleine Geschichte der Jagdhunde“ hat sie zahlreiche historische Texte zur Haltung, Ernährung und Ausbildung der Jagdhunde durchforstet.
Der Hund in der Historie ist einer ihrer Schwerpunkte, den sie in unterschiedlichsten Vorträgen, Seminare und Führungen mit Leidenschaft den Hörern vermittelt. Ihr Motto ist: „Aus der Geschichte lernen“ und so verbindet sie in ihren Vorträgen historische Quellen mit neusten Forschungsergebnissen. Die Bedeutung von Ernährung in unterschiedlichen Alters- und Aktivitäts-Phasen gerät mehr und mehr in ihren Fokus.

Kurzbeschreibung:
Der Hund ist der älteste vierbeinige Gefährte des Menschen. Damals wie heute kreisen Geschichten, Gedanken und Texte um das gemeinsame Zusammenleben.
Was fördert eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund? Liegt es am Schutz, den der Mensch bietet? Ist es der Körperkontakt, den der Hund sucht oder das Futter, dass in seiner Nähe gesichert ist? Oder wird der Hund nur durch Unterordnung, eine anerkannte Führung durch den Menschen an ihn gebunden? Das sind Fragen, die seit der Antike Hundehalter beschäftigen und bis heute Hundetrainer und Wissenschaftler zu immer neuen Ergebnissen kommen lässt. Jährlich werden neue Studien aus der kynologischen und veterinärmedizinischen Forschung, wie auch der Lern- und Verhaltenspsychologie veröffentlicht, die die Ratschläge und Ausbildungsprogramme, die sich in antiken Texten erhalten haben, mehr und mehr bestätigen.
Die Gesundheitsprophylaxe gerät inzwischen deutlich in den Fokus moderner Forschung, die das heil- und pflanzenkundliche Wissen der Vorfahren auf den Prüfstand stellt. Die Prophylaxe betrifft aber nicht nur die Pflege und Versorgung des Hundes mit Medikamenten, sondern auch seine Unterbringung. Wie hat eine Zwingeranlage auszusehen, welche Materialien werden für Schlafstätten, Näpfe und Halsungen genutzt? Die Vorsorge bezieht nicht zuletzt auch das Training der Hunde und ihre Ernährung mit ein, die sich mit dem Alter, Einsatz und körperlichen Zustand der Hunde ändert. Diese Faktoren wurden in der Vergangenheit viel mehr berücksichtigt als von Wissenschaftlern bisher angenommen. Die Themen „Junger Hund – Alter Hund“, „Mehrhundehaltung“, „Rassespezifische Ausbildung“, „Altersgerechte Ernährung“ und „Gesundheitsprophylaxe“ sind Aspekte, denen seit Jahrtausenden schon viele Autoren ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben.
Die Naturwissenschaften bestätigen, was Historiker schon lange publizieren. Aus der Geschichte lernen, bedeutet von antikem Wissen zu profitieren und alte Fehler zu vermeiden!

Chef Inspektor Berthold Gasser
Das Polizeidiensthundewesen in Österreich

Vita:
Bundesausbildungszentrum für Polizeidiensthundeführerinnen
Standortleiter Wien

Werdegang:
1982 Polizeischule
1987 Polizeidiensthundeführer
1993 Abrichter bei der Diensthundeabteilung Wien
2004 Zusammenlegung von Bundespolizei und Bundesgendarmerie
2007 Bundesausbildungszentrum für Polizeidiensthundefüher – Standortleiter Wien

Kurzbeschreibung:
Der Vortrag gibt Einblick in die Themen:
– Einsatzsparten der Polizeidiensthunde
– Strukturen des Diensthundesystems
– Die Ausbildung von PolizeidiensthundeführerInnen und Polizeidiensthunden
– Entwicklungen in der Ausbildung von Diensthunden im gesellschaftlichen Kontext

Abgerundet wird der Vortrag mit eine praktischen Vorführung

Anna Oblasser-Mirtl
Puppy Academy - Der perfekte Start ins Hundeleben

Vita: 
Anna Oblasser-Mirtl ist geprüfte Trainerin für Zootiere (Dipl. Exotic Animal Trainer, Moorpark College, USA) sowie zertifizierte Hundetrainerin (Certified Professional Dog Trainer – CPDT-KA). Im von ihr gegründeten AnimalTrainingCenter beschäftigt sie sich mit der Ausbildung von Diabetiker-Warnhunden, dem modernen Training von Haustieren, Wildtieren und Exoten sowie ihren international erfolgreichen Hühnertrainingsseminaren. Sie ist allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Assistenzhunde,
Preisträgerin des ABMA Awards der Jahre 2012 & 2015, Autorin und Vortragende im In- und Ausland.

Kurzbeschreibung:
Im AnimalTrainingCenter werden seit 2011 Assistenzhunde ausgebildet. Ein Großteil dieser Hunde stammt aus eigener Zucht, die nicht zuletzt durch die optimale Welpen-Förderung zu erfolgreichen und staatlich geprüften Hunden heranwachsen. Durch die intensive Ausbildung und Betreuung der Assistenzhundeteams haben wir die seltene Möglichkeit, unsere Hunde von der Geburt an weit bis ins Erwachsenenalter intensiv zu begleiten und die Auswirkungen der Erfahrungen in den ersten Lebenswochen jahrelang zu beobachten, daraus zu lernen und unser Konzept laufend zu evaluieren und perfektionieren.
Die Trainer des ATC haben sich in den letzten Jahren intensiv mit den verschiedensten Möglichkeiten in der (Früh-)Förderung von Hunden auseinandergesetzt und aus diesem Wissen ein umfangreiches Konzept erstellt. Mit dem richtigen Wissen gelingt es als Züchter, die Welpen bestmöglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten und den Grundstein zu legen für die Entwicklung zu selbstbewussten, weltoffenen, aber auch entspannten Hunden, die aufmerksam sind und Freude am Lernen haben.


» Der Flyer zum Download:

» Übernachtungsmöglichkeiten:

» Ausbildungsanerkennung:
Der Hundekongress wird vom Messerlie Institut (15h) sowie vom ÖKV als Fortbildung anerkannt.

» Verpflegung:
Für Ihr leibliches Wohl wird ein reichhaltiges Bufett, Getränke, sowie Kaffee und Kuchen zur Verfügung stehen.

» Mitnahme von Hunden:
Aus Rücksichtnahme auf einen ungestörten Seminarablauf ist es leider nicht möglich ihren Liebling mitzubringen.
Wir bitten diesbezüglich um Verständnis

» Stornobedingungen:
Storno möglich lt. AGB