BevorstehendHundekongress 09. & 10.2.2019

Weitere Infos unter: +43 676 5356256

Verfügbare Plätze Preis (each) Anzahl*
Ticket für Samstag & Sonntag Zeige Einzelheiten + €195,00 (EUR)
Gruppenticket für Sa. & So. Zeige Einzelheiten + €180,00 (EUR)
Ticket für Samstag Zeige Einzelheiten + €125,00 (EUR)
Ticket für Sonntag Zeige Einzelheiten + €125,00 (EUR)

* Bitte beachten Sie, dass pro Reservierung maximal 30 Plätze gebucht werden können.


Nächster Termin

  • Hundekongress 2019
    Samstag, 9. Februar 2019 - Sonntag, 10. Februar 2019
    9:30 - 17:30
    - Der 7. Hundekongress von event4dogs e.V.

7. Hundekongress 09. & 10.02.2019

DIE Veranstaltung rund um den Hund – für Hundebesitzer, -freunde und -trainer:

Bereits zum 7. Mal in Folge findet der jährliche Hundekongress in Biedermannsdorf statt – auch diesmal werden spannende Vorträge der modernen Hundeverhaltensforschung geboten. Und soviel sei verraten: wir werden uns an diesem Wochenende höchst aktuellen Themen widmen.

Vorträge 2019

Uli Reichmann
Auslastungswahn oder hundegerechte Spaziergänge

Vita:
Ulli Reichmann lebt mit ihren vier Hunden und zwei Söhnen am Stadtrand von Wien und arbeitet als Bibliothekarin, Hundetrainerin und freie Autorin.

Nach einigen Jahren als Trainerin für Welpen, Familienhunde und Agility in einer ÖRV-Hundeschule, gründete sie mit ihrem damaligen Freund eine eigene, sehr erfolgreiche Hundeschule, um ihre Ideen – wie zum Beispiel Gerätetraining für Hunde zur Stärkung des Selbstvertrauens, Kurse für Hunde mit Menschenangst und für Menschen mit Hundeangst oder Kurse für jagende Hunde ohne Druck und Zwang – umsetzen zu können.
Sie hat sich letztendlich von Vereinen und Hundeschulen losgesagt und ihren „eigenen Weg“ perfektioniert. Daraus sind auch ihre zwei Bestseller „Wege zur Freundschaft – eine Liebeserklärung an jagende Hunde“ und „Alltagswege zur Freundschaft – vom Zusammenleben mit außergewöhlichen Hunden“ entstanden.
Ein Welpenbuch der Reihe ist in Arbeit. Die „Ullihunde“-Philosophie erfreut sich mittlerweile im In- und Ausland großer Beliebtheit.
Mehrere Trainerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verstärken mittlerweile das Ullihunde-Team und begleiten zahlreiche Hunde und ihre Menschen auf den Wegen zur Freundschaft.

Kurzbeschreibung:
Kurzbeschreibung: Hunde haben mittlerweile genauso volle Terminkalender wie Menschen.
Macht dieses „volle Programm“ Hunde tatsächlich glücklich?
Wie wirkt sich die Entschleunigung durch wirklich an den Hund angepasste Spaziergänge auf sein Verhalten aus?
Muss Freilauf dabei das höchste Ziel sein?

Dr. Stefan Gronostay
1) Wenn nichts mehr geht - Verhaltenstherapie und Training
2) Der schwererziehbare Hund - Sind manche Hunde schlechter trainierbar als andere

Vita:

Dr. med. Vet. Stephan Gronostay, Tierarzt mit Zusatzausbildung Verhaltenstherapie (Frankreich) arbeitet seit 2001 ausschließlich als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt mit Hunden, Katzen, Kaninchen und Papageien. 2003 erwarb er die Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ der Landestierärztekammer Hessen (Deutschland) und schloss 2015 ein Aufbaustudium an der Ecole Nationale Vétérinaire d’Alfort (Paris) mit dem Diplom „C.E.A.V. Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“ ab. Von 2010 bis 2015 besuchte er die Hühnertrainingsmodule 1 bis 5 der Tierakademie Scheuerhof, seit 2015 gehört er dem von Viviane Theby geleiteten TOP-Trainer-Netzwerk (Training Optimieren und Perfektionieren) an. Im Frühjahr 2018 schloss er erfolgreich den von Katja Frey geleiteten Kurses „Trainingsspezialist Hund“ ab. Im August 2018 verlieh Viviane Theby für seine Leistungen als Top-Trainer drei Sterne.
Von 2001 bis 2015 war Dr. Stephan Gronostay Mitinhaber einer verhaltenstherapeutischen, tierärztlichen Gemeinschaftspraxis und ihrer angegliederten Hundeschule „Sicher auf 4 Pfoten“ in Offenbach am Main (Tätigkeitsschwerpunkte: Therapie und Training von Tieren mit Problemverhalten, Ausbildung von Familienhunden, Freizeitsportangebote für Hund und Mensch: Agility, Dog Dance, Dummytraining). Zusätzlich führte er als Sachverständiger für das Land Hessen Wesenstests bei Hunden durch.
Seit 2015 arbeitet er in eigener verhaltenstherapeutischer Praxis in La Madeleine, Frankreich. Sein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Hunden, Katzen und anderen Tieren sowie ihren Menschen, die aufgrund ihres Aggressionsverhaltens, ihrer Angst, ihrer Erregbarkeit oder ihres Jagdverhaltens besondere Anforderungen stellen. Dr. Stephan Gronostay arbeitet in erster Linie auf dem Weg der positiven Verstärkung von erwünschtem Verhalten. Sein Anliegen ist das (Wieder-)finden eines gemeinsamen, positiven Lebenswegs von Tier und Mensch.
Darüber hinaus referiert er über tierverhaltenstherapeutische Themen für Tierärzte, Hundetrainer und –halter in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich.
Dr. Vét. Stephan Gronostay
C.E.A.V. „Médecine du Comportement des Animaux Domestiques“

Kurzbeschreibung:

Teil 1: Wenn nichts mehr geht – Verhaltenstherapie und Training

Leider ist es passiert:  der Hund hat gebissen und dabei den Besitzer, eine Person im engeren Familienkreis, einen fremden Menschen oder einen anderen Hund verletzt. Schon seit einiger Zeit war das Zusammenleben problematisch. Immer wieder gab es kritische Situationen oder gar Beißvorfälle mit mehr oder weniger gravierenden Folgen. Die Beziehung zum Hund leidet zunehmend.
Manche Hunde sind in der Familie überwiegend freundlich und liebenswert ist, drohen aber in manchen, teilweise überraschenden Situationen oder schnappen plötzlich zu. Andere Hunde sind im häuslichen, vertrauten Umfeld sehr umgänglich und kooperativ, wohingegen ihr Verhalten beim Treffen fremder Hunde oder Menschen unberechenbar und manchmal schier unkontrollierbar sein kann.
In vielen Fällen ist der Mensch an einem Punkt, an dem er nicht mehr weiter weiß. Er hat den Haustierarzt um Rat gefragt, mit Hundetrainern gearbeitet oder Hundeschulen besucht. Das Ergebnis ist unbefriedigend. In manchen Fällen hat sich das Aggressionsproblem sogar verschlimmert.  Es stehen viele unbeantwortete Fragen im Raum: Sollte er den Hund abgeben? Aber an wen? Wer möchte einen aggressiven Hund übernehmen? Muss sein immer noch geliebter Hund eingeschläfert werden? Welcher Trainingsansatz könnte für den Hund die letzte Chance sein?
Dieser Vortrag soll Hilfestellungen zum Umgang mit Situationen geben, in denen das Zusammenleben von Mensch und Hund durch eine Aggressionsproblematik stark gefährdet ist. Anhand von Fallbeispielen stellt Dr. Stephan Gronostay vor:

  • Wie individuelle Lösungsmöglichkeiten gefunden werden können
  • Welche Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen für alle Beteiligten unabdingbar sind
  • Wo die Grenzen einer Verhaltenstherapie sind
  • Wie durch positives Training die Hund-Mensch-Beziehung trotz Aggressionsproblematik verbessert werden kann
  • Welche Trainingslösungen freundliches und entspanntes Verhalten fördern.

Teil 2: Der schwererziehbare Hund – Sind manche Hunde schlechter trainierbar als andere

Manche Hunde haben den Ruf, schwer erziehbar oder „dickköpfig“ zu sein. Wie kommt es zu dieser Einschätzung? Sind diese Hunde weniger intelligent und benötigen eine Förderung für Förderschüler? „Ordnen sie sich nicht unter“, haben sie nicht den „will to please“, um ihrem Menschen alles recht zu machen? Selbst in der gängigen Literatur und im Internet werden Dackel, Terrier, Beagle, Windhunde und viele andere Rassen als stur, schwierig zu erziehen und eigenwillig beschrieben, und die Autoren empfehlen eine konsequente Erziehung.

Während des Vortrags wird Dr. Stephan Gronostay die biologische Basis der Kooperationsbereitschaft des Hundes und die Zusammenhänge zwischen Motivation, Lernen und Umwelt von verschiedenen Seiten beleuchten. Das Verständnis der natürlichen Anlagen des Hundes, seiner Verhaltensentwicklung und seiner Beziehung zum Menschen sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Training.

Für die Praxis wird Dr. Stephan Gronostay verschiedene Trainingswege vorstellen und zeigen, wie durch positive Verstärkung von erwünschtem Verhalten und kleine Lernschritten auch „Dickköpfen“ und ihren Menschen Training Spaß macht.

Sonja Meiburg
Hör auf damit - Richtig Grenzen setzen

Vita: 
Sonja Meiburg ist seit vielen Jahren Hundetrainerin. Seit 2006 gibt sie ihr Wissen in ihrer eigenen Hundeschule ( www.hundeschule-holledau.de ) und seit 2016 auch auf der Videoplattform www.hey-fiffi.com weiter.
Seit mehreren Jahrzehnten ist sie Clicker-Trainerin. Gelernt hat sie ihr Wissen bei vielen nationalen und internationalen Lehrern, u.a. bei Ute Blaschke-Berthold, Martin Pietralla, Kay Laurence und Mary Ray. Sie setzt den Clicker nicht nur zum Grundgehorsam und für Tricks ein, sondern auch im Hundesport und in der Verhaltenstherapie.
Sonja ist Mitglied der ersten Stunde der Hundetrainer-Gemeinschaft „Trainieren statt dominieren“ und Initiatorin der Aktion „Tausche Stachelhalsband gegen Training“, für die sie den dogs-Award erhalten hat. Sie hat „Die Tierheim-Akademie“ ins Leben gerufen, die Tierheim-Mitarbeitern helfend zur Seite steht. Ab und an steht sie nicht nur für Hey Fiffi vor der Kamera, sondern auch für den Bayrischen Rundfunk, den SWR oder das ZDF.
Außerdem ist sie Mit-Autorin des Buchs „Leben mit Hunden – gewusst wie“. Im Cadmos-Verlag ist ihr Bestseller „Anti-Giftköder-Training“ erschienen, der in Fachzeitschriften als „sehr praxisnah“ und „wertvoll“ gelobt wird.

Kurzbeschreibung:

Für viele Hundehalter ist es wichtig, dem Hund zu zeigen, was er bitte lassen möge.

Ob es um das lästige Hochspringen geht, um das Fressen von Kot oder anderen Hinterlassenschaften oder um das Ziehen an der Leine. Die Liste der Dinge, die ein Hund nicht tun soll, ist lang.
Das genervte „Jetzt lass das endlich bleiben!“ ist gepaart mit Frust und aufgestautem Ärger. Die Reaktion des Halters nach so einem Satz ist oft entsprechend geladen.
Ein Teufelskreis, denn viele Hunde verstehen die vom Menschen gesteckten Grenzen nicht und reagieren auf wütendes Schimpfen ihres Halter nicht selten mit noch mehr problematischen Verhaltensweisen.
Aber wie kommen Sie da raus?
In diesem Vortrag lernen Sie, was Grenzen sind, welche Voraussetzungen für ihre Einhaltung notwendig sind und wie Sie Grenzen am geschicktesten vermitteln.

Schwerpunkte sind:

  • Wie ist es möglich, einem Hund Grenzen zu setzen, ohne in Frust oder Ärger zu verfallen?
  • Welche Regeln müssen eingehalten werden?
  • Welche Grenzen sind überhaupt notwendig?
  • Gibt es Alternativen zu Schmerz- und Angstreizen?
  • Darf auch der Hund Grenzen setzen?
ADir. Reg.Rat Rudolf Druml
Zollhunde

Vita:
Amtsdirektor Regierungsrat Rudolf Druml ist seit 42 Jahren Diensthundeführer bei der Zollverwaltung jahrelanger Ausbilder und späterer Leiter der Zollwach – Diensthundeschule in der Steiermark.
Derzeitige Funktion: Bundesleiter für das Zoll / Diensthundewesen und verantwortlich für die gesamte Organisation von der Auswahl der Diensthundeführer/innen, Ankauf der Diensthunde, Überwachung der Ausbildung, Weiterbildung der Diensthundeführer und Diensthunde, Einsatzbereich, Abnahme von Prüfungen sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil, Ausscheidung der Diensthunde;
Tätig als Leistungsrichter bei Europameisterschaften, die von Zollverwaltungen im Spürhundebereich abgehalten werden.
Als Assistenzleistung für das Sozialministeriums prüfte er 15 Jahre lang Blindenführhunde.

Kurzbeschreibung:
Nach einem Film der Diensthundestaffel präsentiert Rudolf Druml den Aufbau unserer bundesweiten Diensthundestaffel mit Bildern von Aufgriffen.
In einer praktischen Vorführung erfolgt eine Vorstellung von Geruchsträgern, die in der Ausbildung der Zollhunde verwendet werden, mit Konditionierung an den Suchleisten.
Ein Handout der Präsentation ist für die Teilnehmer aus dienstlichen Gründen nicht vorgesehen.

Dr. Rudolf Gürtler
1) Ihr Hund im Recht
2) Auswirkung der Rückkehr des Wolfs in die Kulturlandschaft

Vita:
Dr. Rudolf Gürtler, em. gerichtlich beeideter Sachverständiger für Jagd- und Fischereiwesen sowie Fischzucht, em. Delegationsleiter Österreich, em. Vizepräsident und em. Juristischer Beirat im CIC Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd – Homepage www.cic-wildlife.org
Mitglied im DJRT Deutscher Jagdrechtstag e.V.

Kurzbeschreibung:
1) Ihr Hund im Recht
em. Rechtsanwalt Dr. Rudolf Gürtler wird aktuelle Entscheidungen der Justiz über das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund sowie Empfehlungen präsentieren, aber auch begründen, dass Verursacher von Auseinandersetzungen mit Behörden und anderen Hundehaltern in der Regel weniger unsere Hunde, sondern meist wir Halter sind.

2) Auswirkung der Rückkehr des Wolfs in die Kulturlandschaft
em. Sachverständiger für Jagdwesen Dr. Rudolf Gürtler wird über die Rückkehr der Wölfe nach Mitteleuropa berichten und daraus resultierende Probleme
für Nutztierhalter, Wildtiere und Tourismus, aber auch für Jagd- und Begleithunde darstellen.

Elisabeth Naumann
Abenteuer Azawakh

Vita:
Elisabeth Naumann war Fachdozentin an der Technischen Universität in München und stellvertretende Schulleitung an der Berufsfachschule für Krankenpflege und Gesundheitspflege. Zahlreiche Artikel über die Zucht und Aufzucht von Azawakhs hat sie in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht.
Mit ihrem Mann Dr. Werner Röder bestritt sie mehrere Expeditionen nach Mali, Burkina Faso und Niger um das Leben des Azawakhs zu erforschen und Hilfsprojekte von ABIS zu betreuen.
2007 hat sie und Dr. Röder am ersten Internationalen  wissenschaftlichen Weltkongress: „Ursprüngliche Hunderassen als Bestandteil der Lebensvielfalt und des Kulturerbes der Menschheit“ in Almaty, Kasachstan, als Dozentin teilgenommen.
Nach dem Tod ihres Mannes führt sie die Zuchtstätte „Azawakh of Silverdale“ in Brandenburg 40 km südlich von Berlin weiter.

Kurzbeschreibung:
Die Geschichte des Azawakhs ist vermutlich ebenso uralt wie die anderer orientalischer Windhundrassen, deren Wurzeln man mit einiger Wahrscheinlichkeit von 3000 Jahren zurückverfolgen kann.
Geographische Heimat:
Steppen, Savannen und Halbwüsten am Südrand der Sahara, im sogenannten mittleren Nigerbecken, sind die Stammheimat des Azawakh. Dieses Gebiet hat in etwa die Größe Frankreichs und beinhaltet die Grenzregionen der Staaten Mali, Niger und Burkina Faso (früher: Obervolta). Es ist Bestandteil der Sahelzone, eines zirka 200 bis 300 km breiten Halbtrockengürtels, der sich vom Atlantischen Ozean bis zum Horn von Afrika quer über den gesamten Kontinent erstreckt. In diesem Gebiet liegt das Azawakh-Tal – ein zirka 40 km breites und mehr als 1000 km langes, schon vor langer Zeit ausgetrocknetes Flussbett (Wadi). Den Namen dieses Tals wählte man in Europa als Rassebezeichnung, nachdem ein französischer Ethnologe berichtet hatte, dass hier die typischsten Vertreter dieser Rasse vorkämen.
Traditionelle Haltung und Zucht in Afrika:
Die Betreuung der Herden und alle Handarbeit waren Aufgabe der Leibeigenen und der von den Tuareg abhängigen Ethnien. Auch Aufzucht, Haltung, Versorgung und alltäglicher „Arbeitseinsatz“ der Hunde gehörten zu ihren Dienstbarkeiten. Nach dem Niedergang der alten ‚Tuareg-Hierarchie“ in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts haben vor allem die ehemaligen Untertanen, also Bella und Peul-Nomaden, die Tradition der Azawakhhaltung fortgeführt. Diese orientiert sich seit eh und je an den kärglichen Lebensumständen der Menschen: Sie teilen ihre eigene Nahrung – Milch und Hirsebrei – mit den Hunden
In Europa betrat der Azawakh erst gegen Ende der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die kynologische Bühne.
Eigenschaften und Haltungsbedingungen  in Europa:
Die gnadenlose Selektion des Sahel hat im Azawakh einen Hund geschaffen, der sich durch äußerste physische Härte, Robustheit und Genügsamkeit auszeichnet
– Zucht in Europa
– Umgang mit dem Azawakh
– Erziehbarkeit des Azawakhs

Nicole Pfaller-Sadovsky, BSc (Hons) MSc
Train the Trainer

Vita: 
Nicole Pfaller-Sadovsky ist seit 1994 Hundehalterin und hat sich seit 2003 komplett dem gewaltfreien Training, der positiven Verstärkung und dem Clickertraining verschrieben. Sie hat Applied Animal Behaviour (Angewandte Verhaltensbiologie mit Schwerpunkt domestizierte Tierarten) am Sparsholt College, University of Portsmouth (UK) studiert und mit Auszeichnung graduiert (Thesis Titel: „Motor laterality and personality traits in different gundog breeds (Canis lupus familiaris)“). Weitere Informationen sind unter folgendem Link zu finden: https://www.sparsholt.ac.uk/nicole-pfaller-sadovsky-bsc-hons-applied-animal-behaviour/
Anschließend absolvierte Nicole das Master of Science Studium Applied Behaviour Analysis (Angewandte Verhaltensanalyse) an der renommierten Queen’s University Belfast (UK) und hat dieses ebenfalls mit Auszeichnung abgeschlossen (Thesis Titel: „Evaluation of functional behaviour assessment and backward chaining procedure to reduce human-directed aggressive behaviour labelled as ‚object guarding’ in domestic dogs (Canis lupus familiaris)“). Link zur wisschenschaftlichen Veröffentlichung: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1558787817300278
Zur Zeit (und für die nächsten Jahre) arbeitet Nicole auf den Doctor of Philosphy (PhD) am Centre for Behaviour Analysis, Queen’s University Belfast (UK) hin (http://www.qub.ac.uk/research-centres/CentreforBehaviourAnalysis/). Nicoles Forschungsschwerpunkt ist zum einen die Mensch-Hund-Beziehung aus verhaltensanalytischer Sicht und zum anderen die systematische und effiziente Wissensvermittlung von Trainingsinhalten an Hundehalter/innen.

Nicole ist Mitglied in folgenden professionellen Vereinigungen:

  • Association for Behavior Analysis International (ABAI)
  • European Association for Behaviour Analysis
  • Pet Professional Guild
  • Tierschutzqualifizierte Hundetrainerin (seit März 2013)

Für eine detaillierte Übersicht von Nicoles absolvierten Aus- und Weiterbildungen besuchen Sie bitte ihre Homepage: http://happy-fellow.at
Zurzeit leben fünf Retriever, vier Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Toller) und zwei Golden Retriever aus Arbeitslinien, bei Gernot und Nicole. Seit März 2016 mischt eine schwarz-weiße Border Collie Hündin im rot-blonden Retriever-Verband mit und ist eine Bereicherung für die ganze Familie. Für eine nicht ganz aktuelle kynologische Vita besuchen Sie bitte die Internetpräsenz von Nicoles FCI-Zuchtstätte Duckweed’s http://www.duckweed.at !

Kurzbeschreibung:
Train the Trainer: Systematisches Hundehalter/innen-Training für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
Zeigt das vierbeinige Familienmitglied unerwünschtes Verhalten, wird von Halter/innen oftmals Rat und Unterstützung von Hundetrainer/innen oder Verhaltensberater/innen gesucht. Das problematische Verhalten, sowie dessen mögliche Ursachen, sind üblicherweise rasch gefunden und ein passender Trainingsplan wird erstellt.
Berater/innen und Trainer/innen sind jedoch im Regelfall nur wenige Stunden wöchentlich mit dem jeweiligen Team zusammen. Somit hängt der Erfolg des Trainingsprogrammes sehr stark von Verständlichkeit, Umsetzbarkeit und der daraus resultierenden Zusammenarbeit mit den Halter/innen ab.
Denn, wenn ein Trainingsansatz schlecht umsetzbar (z.B. zeitlich unpraktisch oder zu aufwändig) oder schlichtweg unverständlich ist, leidet die Effektivität des Trainings und kann im schlimmsten Fall zusätzlich kontraproduktiv sein. Zu Lasten des Hundes und der Mensch-Hund-Beziehung.
Um Berater/innen und Trainer/innen hier Anregungen und Hilfestellungen zu bieten, werden im aktuellen Vortrag unterschiedliche Strategien zur Wissensvermittlung und deren Effizienz im zwischenmenschlichen Lehrprozess erläutert.
Die Referentin bringt Beispiele aus der Forschung, sowie ihrer Praxis. Das eine oder andere Rollenspiel ist nicht ausgeschlossen.
Der Vortrag richtet sich hauptsächlich an Verhaltensberater/innen und Hundetrainer/innen, jedoch sind die vermittelten Inhalte auch für Halter/innen interessant und wichtig. Die Inhalte können zum Beispiel bei der informierten Auswahl von Trainerinnen hilfreich sein.
Eines darf nicht vergessen werden: Jede Halter/in ist ihres Hundes Trainer/in!


» Der Flyer zum Download:

» Übernachtungsmöglichkeiten:

» Ausbildungsanerkennung:
Der Hundekongress wird vom Messerlie Institut (15h) sowie vom ÖKV als Fortbildung anerkannt.

» Verpflegung:
Für ihr leibliches Wohl wird ein reichhaltiges Büfett, Getränke, sowie Kaffee und Kuchen zur Verfügung stehen.

» Mitnahme von Hunden:
Aus Rücksichtnahme auf einen ungestörten Seminarablauf ist es leider nicht möglich ihren Liebling mitzubringen.
Wir bitten diesbezüglich um Verständnis

» Stornobedingungen:
Ihre Anmeldung ist bindend, sie können diese bis 1 Monat vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei stornieren.
Bei Stornierung von weniger als 1 Monat behalten wir uns vor, 20% vom Ticketpreis als Stornogebühr in Rechnung zu stellen.
Der Seminarplatz ist jedoch jederzeit kostenfrei übertragbar.